Unsere Schülerinnen und Schüler werden in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung unterstützt und gefördert.

Das Lernband im 5. Jahrgang umfasst zwei Unterrichtsstunden pro Woche, in denen Schüler für die Fächer Deutsch und Mathematik individuell lernen können.

Das Lernband hat die Ziele fachliche Defizite in bestimmten Bereichen zu reduzieren, fachliche Stärken in bestimmten Bereichen auszubauen und die Fähigkeit des selbstständigen Lernens zu verbessern.

Nach der Teilnahme an einem Online-Lernstandstest erhält jede Schülerin und jeder Schüler individuell zusammengestelltes Übungsmaterial, das sie/er in den Lernbandstunden selbstständig unter Aufsicht bearbeiten wird. Zusätzlich werden die Schüler durch ihre Fachlehrkraft je nach Bedarf in Lernbandkurse eingeteilt, die ebenfalls in diesen Stunden stattfinden.

Es gibt Kurse für die Fächer Deutsch und Mathematik mit verschiedenen Inhalten und Ansprüchen. Diese Kurse finden mit einer Stunde pro Woche über einen begrenzten Zeitraum statt. Gruppengrößen von ca. 12 Schülern ermöglichen eine individuelle Betreuung.

Die Teilnahme an einem Kurs wird im Zeugnis vermerkt. Der Lernzuwachs geht in die jeweilige Kompetenzbewertung im Zeugnis mit ein.

Möglichkeiten der Förderung und Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf:

– Die individuellen Lernerfolge entscheiden über einen möglichen Schulabschluss: Förderschulabschluss oder Erster allgemeinbildender Schulabschluss (ESA)
– Verwendung von geeigneten Lehrmaterialien und Anschauungsmitteln
– Die Aufgaben werden auf Grundlage der Fachanforderungen der Sekundarstufe I an die individuellen Fähigkeiten angepasst oder bei Bedarf werden andere Themen und Inhalte behandelt.
– Die Schülerinnen und Schüler nehmen am Klassenunterricht teil und erhalten zeitweise Unterricht in einer Kleingruppe (in Deutsch, Mathematik und/oder Englisch).
– Klassenarbeiten und Tests werden dem Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler angepasst.
– Unterstützung beim Ordnen von Materialien, beim Führen des Hausaufgabenplaners, bei der Heftführung.
– Förderung der Selbstständigkeit, Aufbau einer angemessenen Arbeitshaltung, Förderung der Leistungsbereitschaft.

Zusammenarbeit mit allen Beteiligten:

– Festlegung der Inhalte und Maßnahmen gemeinsam mit der Schülerin/ dem Schüler, den Eltern und den Lehrkräften in Förderplänen
– Beratung und Unterstützung der Eltern
– Begleitung des Übergangs Schule – Beruf
– Vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit den Regelschullehrkräften

An der Flexiblen Übergangsphase können Schüler und Schülerinnen teilnehmen, die Schwierigkeiten haben, dem normalen Lerntempo einer Regelklasse zu folgen und somit mehr Zeit benötigen, die Lerninhalte zu bearbeiten und zu verinnerlichen. Angestrebt wird die Erlangung des Ersten Allgemeinbildenden Schulabschlusses (ESA) in 2 Schuljahren, der mit der Teilnahme an der zentralen Abschlussprüfung erreicht wird.

Die Flex-Klasse der Schule am Burgfeld besteht aus maximal 18 Schülern in 2 unterschiedlichen Jahrgangsgruppen (Klassenstufe 9 und Klassenstufe 9+), wobei die Klassenstufe 9+ an der Abschlussprüfung teilnimmt.

Schon während der Klassenstufe 8 können interessierte Schüler und Schülerinnen im Rahmen der Freiarbeitsphasen (4 Stunden wöchentlich) in einer Flex-Vorbereitungsgruppe einen Einblick in die Arbeitsweise der Flex-Klasse erhalten. Nach Ende der Klassenstufe 8 wird nach Antrag der Eltern entschieden, welche Schüler und Schülerinnen in die Jahrgangsstufe 9 der Flex-Klasse aufgenommen werden.

Welche Vorteile bietet eine Flex-Klasse?

– kleine Klassengröße.
– individuell zusammengestellte Lerngruppen, Kleingruppenunterricht
– eigenständiges Lernen wird gefördert.
– enge Kooperation zwischen den beiden Lerngruppen (Lernen voneinander).
– erhöhtes Stundenkontingent in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik, Emglisch (5 Stunden statt 4 Stunden).
– gezielte und intensive Prüfungsvorbereitung.
– erhöhter Anteil an berufsorientierenden Praktika.
– wöchentlicher Praxistag in Jahrgangsstufe 9+.
– Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche durch externen Job-Coach.*
– enge Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit.
– spezieller Wahlpflichtunterricht in den Schwerpunkten Informatik, Technik, Verbraucherbildung.
– handlungsorientierte Projekte (Schulgarten).

Das Handlungskonzept PluS – Praxis, Lebensplanung und Schule

Das Handlungskonzept PluS ist eine enge Kooperation zwischen der Schule am Burgfeld und dem Bildungsträger jobA in Bad Segebgerg. Gefördert und unterstützt wird dieses Projekt von der Bundesagentur für Arbeit, dem schleswig-holsteinischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie der Europäischen Union.

Die Flex-Klasse hat eine eigene Bildungsbetreuerin, die intensiv die Belange der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihres weiteren Lebensweges unterstützt und fördert.