Unsere Schule bietet alle Voraussetzungen, um sportlich und kreativ zu sein.

Das Fach Sport wird durchgehend bis zum Abitur zweistündig unterrichtet. Eine Ausnahme stellt dabei das Sportprofil dar, auf das später genauer eingegangen wird.

Die Voraussetzungen für unseren Sportunterricht sind sehr vielfältig und bieten optimale Bedingungen für einen breitgefächerten Unterricht. So stehen uns für Indoorsportarten neben einer 3-Felder-Sporthalle auch eine eigene Spielehalle zur Verfügung. Im Außenbereich können wir auf einen Kunstrasenplatz, eine leichtathletische B-Anlage und hervorragende Möglichkeiten zum Joggen zurückgreifen. Des Weiteren ist sowohl eine Schwimmhalle als auch der Segeberger See mit den schuleigenen Kanus fußläufig erreichbar.

Der Fachbereich „Kunst“ unserer Schule hat sich unter anderem dies zur Aufgabe gemacht.

Wir möchten daher den Schüler*innen…
-das hierfür benötigte Werkzeug (das Erlernen verschiedenster Techniken) an die Hand geben.
-ihnen Einblicke gewähren, wie berühmte oder auch weniger berühmte Künstler*innen ihre Umwelt verstanden haben und was sie vermutlich mit ihren Werken ausdrücken wollten.
-eine Ausdrucksmöglichkeit und Raum bieten, sich tiefergehend auch gerne kontrovers mit aktuellen Themen, Geschehnissen und Wertevorstellungen auseinanderzusetzen.

Unterrichtsangebot:
• Kunstunterricht findet zweistündig in Jahrgang 5 und 7 sowie einstündig im 8.Jahrgang statt. Zusätzlich kann in Klasse 9 und 10 Kunst als WPU2 gewählt werden. In der Oberstufe (11./12.Klasse) darf zwischen Kunst, DSP und Musik gewählt werden.
• Differenzierung: In Klasse 5 können die Schüler*innen stets zwischen zwei Niveaus wählen. Die Differenzierung erfolgt unter anderem in der Quantität (verschiede Formate, Menge), verschieden lange Bearbeitungszeiten, tieferes/geringeres Eintauchen in Theoriebereiche, Hilfestellungen (z.B. Ideenkiste) etc.
• Unterrichtsinhalte Klasse 5: Farbenlehre (Farbauftrag, Entstehung Sekundär- und Tertiärfarben, Kontraste), Zufallstechniken, Frottage, Zeichnung (vom Punkt zur Fläche, Strukturen).
• Arbeit mit Künstlern/anderen ästhetischen Fächern: Unsere Schule erhielt 2020 das Zertifikat „Kulturschule“. Im Rahmen dessen (und auch zuvor) arbeiten wir eng mit der Kulturbeauftragten des Kreises Segebergs sowie mit den schulinternen Bereichen „Darstellendes Spiel“ sowie „Musik“ zusammen. Hierbei entstehen spannende Projekte und Ausstellungen. Im Rahmen dessen bekommen wir auch Unterstützung von verschiedensten Künstler*innen (von Illustrator*innen bis Objektkünstler*innen), die den Schüler*innen einen wunderbaren Einblick in ihre Disziplinen geben.

Das Wahlpflichtfach „Gestalten“ wird im Rahmen von vier Wochenstunden mit jeweils zwei Stunden im Bereich „Darstellendes Spiel“ und zwei Stunden „Musik“ von Klasse 7 bis 10 unterrichtet und ist den anderen Fächern gleichwertig gegenübergestellt.
Als Herzstück der 2020 zur Kulturschule nominierten Schule am Burgfeld leistet hier die musisch-ästhetische Bildung einen elementaren Beitrag zu einer ganzheitlichen Erfahrung und Weiterentwicklung von künstlerischem Verständnis und Ausdruck.

Im Vergleich zum regulären Musikunterricht, liegt der Schwerpunkt in Gestalten verstärkt im musikpraktischen Bereich. Die musikalische Bildung bezieht sich hier weniger auf Allgemeinwissen, oder die Rezeption von Traditionen, sondern mehr auf die Eigenkreativität und das Erforschen musikalischer Wirkungen.
Wir üben das gemeinsame Musizieren, das sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass die Schüler*innen lernen, sich selbst auszudrücken, während sie aber gleichzeitig den anderen zuhören. Dieses Gefühl des gemeinsamen, zeitgleichen Ausdrucks ist besonders in der Musik zuhause. Allerdings hat es Voraussetzungen, die erlernt werden müssen. Es bedarf einer gemeinsamen Basis an Technik, mit deren Hilfe man sich musikalisch auszudrücken vermag, und an Fachbegriffen, die jeder benötigt, der sich mit anderen über musikalische Phänomene verständigen will.
Bewegung zur Musik beim Tanz, sowie die Transposition von Musik in Bilder – oder umgekehrt – das Musik-Erfinden zu Bildern lassen die Schüler*innen ihre Vorstellungskraft entwickeln.
Im Gestalten/Musik-Unterricht entwerfen die Jugendlichen eigene Videoclips und denken sich Szenen zu musikalischen Stimmungen aus. Gleichzeitig wird erforscht, mit welchen handwerklichen, objektiv bestimmbaren Mitteln diese musikalischen Stimmungen erzeugt werden. Den Schüler*innen wird dabei viel Raum gegeben, eigene Ideen umzusetzen, ihre Phantasie zu gebrauchen und sich musikalisch zu präsentieren.
Im 9.Jahrgang liegt unser Fokus auf der Vorbereitung für die Beteiligung am Theaterprojekt. In der Vorbereitung hierzu wird die Resonanzfähigkeit geschult, um mit der Theatermusik im Einklang und von ihr bestärkt zu spielen. Einen großen Raum nehmen Stimmbildung und Chorarbeit ein, da das Theater sowohl durch solistischen Gesangseinlagen, als auch durch chorische Beiträge bereichert wird.“

In den beiden wöchentlichen Stunden des Darstellendes Spiels werden in Klasse 7 spielerisch die Grundlagen für die Erfahrung der mehrdimensionalen Möglichkeiten theatraler Gestaltung gelegt. Anknüpfend an die Erfahrung des Spiels und die Freude unterschiedliche Rollen anzunehmen, wird zunächst das Vertrauen in die eigene Kreativität gestärkt. Die ganzkörperliche Entdeckung neuer Möglichkeiten des Ausdrucks und Handlungsweisen trägt zu einer altersgerechten Förderung des Selbstbewusstseins und der Lebensfreude bei.
Dabei werden Lerninhalte wie theaterästhetische Mittel, Bewegungsqualiäten, Bedeutung von Requisiten, das Arbeiten mit einem Status und vieles andere quasi nebenbei gelernt. Körperwahrnehmung- und ausdruck, Präsenz auf der Bühne und die Vielfalt der Stimmmöglichkeiten werden sowohl in Übungen als auch in szenischen Aufgabenstellungen trainiert.

Theater „vorzuführen“ findet im Kleinen innerhalb des Kurses oder bei schulischen Veranstaltungen und im 9.Jahrgang im Großen statt. In Zusammenarbeit mit einem Kostüm- und Musikkurs wird dann als Höhepunkt ein Theaterprojekt vorbereitet, das öffentlich präsentiert wird. Dabei gehört die Einbeziehung von Kulturschaffenden wie Schauspielern, Tanzchoreografen oder anderen Künstlern nach Möglichkeiten dazu. Die Erfahrung, an einer solchen Aufführung teilgenommen zu haben, bereichert viele der Schüler*innen oft lebenslang.
Auch Workshops in der Schule oder in Seminarhäusern, sowie regelmäßige Besuch von Theateraufführungen gehören unter normalen Umständen dazu.
In Klasse 10 ist das mediale Gestalten mit der Produktion kleiner Videofilme im Fokus.

Das Wahlpflichtfach „Darstellendes Spiel“ ergänzt in der Oberstufe den Fächerkanon um einen Bereich der ästhetischen Bildung. Ganzheitliches Lernen ist der Schlüssel für die Aneignung theaterästhetischer Mittel und Kompositionsmethoden und deren Reflexion. Körperausdruck, Stimme und der Bezug zu den Mitspieler*innen, sowie Raum und Licht werden in Bezug zueinander gebracht. Theatergeschichte und verschiedene Theaterformen werden spielerisch und gedanklich entdeckt. Die Freude, sich selbst und das Ensemble im theatralen Spiel neu zu entdecken, öffnet dabei Zugänge zur künstlerischen Aneignung und Gestaltung der Wirklichkeit.
Während im 11. Jahrgang Grundlagen geschaffen werden und die Schüler*innen mit unterschiedlichen Vorerfahrungen zusammenbringen, steht im 12. Jahrgang ein Theaterprojekt im Vordergrund. Die Basis bildet dafür eine Stückvorlage oder Eigenproduktion. Nach Möglichkeit findet dabei eine Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden (z.B. Tanzchoreografin, Schauspieler) statt. Fächerübergreifend wird mit den Kursen Musik und Kunst zusammengearbeitet. Eine öffentliche Aufführung bildet den krönenden Abschluss.
Im Rahmen der Teilnahme am Geschichtswettbewerb 2019, konnte der DSP 12-Kurs mit der Entwicklung eines Theaterprojekts zu „Kindheit im Krieg“ einen Landessieg erringen.
Das groß angelegte Projekt „Woyzeck“ (2020) wurde vom engagierten Kurs DPS 12, Frau Otto-Gerull, zusammen mit der Leitung der renommierten Tanzchoreografin Stela Korlja und dem Filmer Heiner Seemann unter Corona-Bedingungen zu einer performativen theatralen Arbeit in der Umgebung des Segeberger Sees und einer professionellen Ausstellung der Remise umgeformt.

Stürme, Spannung, Stimmung und Schlemmern stehen auf der Speisekarte, wenn Krimi- oder Märchendinner alljährlich zur Aufführung kommt.
Im Wechsel finden die beiden einjährigen Kurse der Jahrgänge 9/10 in Zusammenarbeit mit der Schülerfirma Kostbar, einem Musik- und einem Kostümkurs statt.
Beim Krimidinner entwickelt die Theatergruppe ein Stück, das traditionell auf einem Kreuzfahrtschiff spielt. Ein köstliches Fünf-Gänge-Menü begleitet die Aufführung, in die die Zuschauer einbezogen werden.
Für das Märchendinner werden Märchenerzähler eingeladen.

Im Jahr 2020 bewarb sich unsere Schule erfolgreich um die Zertifizierung zur „Kulturschule“. Mit Unterstützung der Kulturvermittlerin Antje Wilkening konnte die Entwicklung der kulturellen Bildung in der Schule und die umfassende Bedeutung im gesamten Schulgeschehen überzeugend dargestellt werden.

Lehrkräfte aller Fachbereiche messen der kulturellen Bildung eine wichtige Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und die Förderung eines Verständnisses von Demokratie und Freiheit zu.

In fast allen Fächern findet Kultur in unterschiedlichem Umfang und unterschiedlichen Versionen Raum und Entfaltungsmöglichkeiten.

Eine große Bedeutung haben auch die musisch-ästhetischen Fächer im Unterricht: Textildesign, Technik, Tonstudio, Kunst, Gestalten und Darstellendes Spiel.

Regelmäßige Kulturveranstaltung oder Workshops (Musical@school, english theatre, Talentshow) tragen zu der Vielfalt bei.

Weiterhin haben neben den im „normalen“ Unterricht üblichen „Kulturwerkzeugen“ folgende Beiträge und Aktionen zum überzeugenden Gesamtbild beigetragen:

  • Schülerfirma Kostbar mit ihren Events und  Dinnerabenden
  • Aufbau narrativer Zugänge im Fach Religion,
  • Orientierungsfahrten der 11. Klassen
  • Teilnahme an Geschichtswettbewerben (Darstellendes Spiel)
  • Jugend debattiert
  • Graffiti-Projekte
  • Besuche von Museen, Kunsthallen und religiöser Stätten
  • Zusammenarbeit mit Hospizverein
  • Drachenbootrennen
  • Schülerband
  • Bedeutung von szenischer und filmischer Arbeit im Unterricht

• Musikunterricht findet einstündig in den Jahrgängen 5 – 8 statt.
• In der Oberstufe (11./12.Klasse) darf zwischen Musik, DSP und Kunst gewählt werden. Hier ist der Unterricht zweistündig.
• Chor-AG und Band-Coaching ergänzen das Angebot
• Auf der alljährlichen Talentshow könne sich die Schüler*innen auf der großen Bühne präsentieren.
• Das Musical-Projekt findet im 5., oder 6. Jahrgang statt.

Da die Musik so flüchtig ist, nehmen wir sie oftmals gar nicht bewusst wahr. Dabei entfaltet sie tagtäglich ihre Wirkung auf uns. Diese Wirkung auf unser Gemüt kann eine gewinnbringende, aber auch eine störende sein, Musik kann uns bereichern, aber auch manipulieren. Die Wirkkraft der Musik ans Tageslicht zu bringen, ist ein Ziel unseres Unterrichts. Beim Hören und Besprechen von Musik lernen die Schüler:innen ihre Gedanken mithilfe von Fachbegriffen zu formulieren und ihre Empfindungen auszudrücken.
Das aktive, eigene Musizieren ist wohl der wichtigste Teil des Musikunterrichts. Praktischer Musikunterricht hat materielle Voraussetzungen und wir können uns glücklich schätzen, mit zwei großen Musikräumen ausgestattet zu sein, in denen wir den Kindern und Jugendlichen die unterschiedlichsten Angebote machen können: Klassenmusizieren an Keyboards und Gitarren, rhythmisches Musizieren mit Boomwhackern, elementare Musik an Stabspielen und Percussion-Instrumenten, Bandinstrumentarium, Platz für Bewegung, Tanz und vieles mehr.
Auch wenn momentan durch die pandemischen Bedingungen, das Singen einen schweren Stand hat, freuen wir uns darauf bald wieder ins Herz der Musik, dem Gesang, vorzudringen und unser breites Angebot an Singerfahrung wieder aufleben zu lassen. Im Chor können die Schüler:innen das bereichernde Gefühl des gemeinsamen Singens erfahren und dabei sowohl musikalische, als auch soziale Kompetenzen schulen. Bei Solo-Auftritten, Gruppen und Klassenauftritten auf der alljährlich stattfindenden Talentshow, kann jeder Einzelne seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich der Schulöffentlichkeit präsentieren.

An unserer Schule bieten wir einen Musikunterricht an, der einerseits die allgemeinen musikalischen Grundlagen vermittelt, aber auch viel Raum für Eigenkreativität und Erfindungsgeist gibt. Im Musikunterricht ist Raum für eigenen Ausdruck, für Spielfreude und Improvisation, gleichzeitig ist auch Ordnungssinn, Disziplin und Rücksichtnahme gefragt, wenn in der Gruppe gemeinsam musiziert wird.
Als Kulturschule halten wir den Wert des Faches hoch. Wenngleich Musik nicht unmittelbar dem Erwerbsleben dient, so ist sie doch unentbehrlich für ein gutes Leben, seit Menschengedenken. Der große Philosoph Friedrich Nietzsche hat es so formuliert: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“.

Als Teil der ästhetischen Bildung an unserer Schule wird Textillehre in der 6. Klasse unterrichtet und als Wahlpflichtunterricht (WPU I) unter dem Titel „Textilstudio“ in den 7. – 10. Klassen sowie als WPU II „Kostüme/Theaterprojekt“ angeboten.

Zwei Fachräume mit zeitgemäßer Ausstattung stehen dafür zur Verfügung.

Die 6. Klassen gehen auf eine textile Weltreise. Sie lernen dabei fremde Kulturen mit deren unterschiedlichen textilen Techniken und Traditionen kennen und verstehen.

Die Themen Kleidung und Mode sowie Wohnen und Wohnraumgestaltung haben einen direkten Bezug zum täglichen Leben der Schülerinnen und Schüler. Der Einblick in Produktgestaltung/Design und Textilien als Ausdrucksmittel fremder Kulturen bieten den Schülerinnen und Schülern neue Anreize für ihre Freizeitgestaltung und öffnen die Augen für andere Völker und ihre Traditionen.

Regelmäßige Museumsbesuche gehören ergänzend zum Unterricht.

Haptische Erfahrungen im Umgang mit textilen Materialien gehen Hand in Hand mit der Schulung manueller Fertigkeiten: nähen, schneiden, knoten, filzen, weben und weitere Techniken.

Bei den Theateraufführungen kommen die Kostüme, die von den Schülerinnen und Schülern entworfen und hergestellt wurden, zum Einsatz.

2013 nahm der WPU 9 Textilstudio an einem landesweiten Wettbewerb teil und siegte in allen drei Kategorien: Logo für ein Shirt, Film zum Thema „Textilien und Ich“ und Outfits, die dem Recycling-Gedanken entsprachen.